November 30, 2021

Schreiben als Therapie und Lebenshilfe

Ich schreibe seit meiner Kindheit Tagebuch, weil ich dadurch meine Gedanken ordnen kann, mir Klarheit über Motive verschaffe oder Probleme besser anpacken kann.

So interessierte mich das Übungsbuch zum Selbstcoaching von Gudrun AndersDurch Schreiben ins Sein“ sehr.

Gudrun Anders sagt: „Schreiben kann helfen, Konflikte, Stresssituationen oder schmerzliche Erlebnisse zu verarbeiten. Zu diesem Zweck hat sie ihr Übungsbuch konzipiert. Innerhalb von insgesamt zwölf Einheiten enthält das Buch Übungen aus dem Kreativen und therapeutischen Schreiben.

Man arbeitet mit diesem Buch allein, kann sich aber auch Ideen und Impulse von außen geben lassen, beispielsweise von einer/einem Therapeuten/in.

Für mich waren alle Übungen gut verständlich und umsetzbar. Ich brauchte aber eine ruhige und angenehme Atmosphäre ohne Zeitdruck, um mich auf die Übungen einzulassen. Während des Schreibens entstehen Gefühle, die zugelassen werden sollten, wie Gudrun Anders im Buch erklärt, denn diese Gefühle seien der Weg zum reinen Sein. Wenn man sich seinen Ängsten stellt, ist dies der Weg zur persönlichen Freiheit.

Die Übungen sind vielfältig, ich fand schnell Lieblingsübungen, die ich gerne häufig wiederhole. Als Autorin und Mentaltrainerin waren mir manche schon bekannt, andere neu und sehr inspirierend.

Es geht im Wesentlichen darum, sein Handeln und Fühlen zu analysieren, aber es animiert auch dazu, Fantasie zu entwickeln und kreativ zu werden.

Ich empfehle dieses Übungsbuch sehr gerne weiter.

Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar, meine Meinung über den Inhalt wurde davon nicht beeinflusst.

Titel: Durch Schreiben ins sein, Autorin: Gudrun Anders, 186 Seiten, alle Rechte eigen bei der Autorin. www.motibooks.de

Sabine Bruns www.liebelesenleben.de

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